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Beratungen im Stadtwerke Aufsichtsrat über alternative Antriebsformen des WVG-Fuhrparks

Machbarkeitsstudie zu umweltschonenden Technologien in Auftrag geben

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Wolfsburg AG ließ sich in seiner kürzlich stattfindenden Sitzung

über alternative Antriebsmöglichkeiten im Busverkehr der Stadt Wolfsburg beraten. Online aus

Dresden dazu geschaltet war die VerkehrsConsult Dresden-Berlin GmbH (VCDB). Die Experten

beraten in allen Planungs- und Servicefragen des Verkehrswesens und haben die Wolfsburger

Verkehrs-GmbH (WVG) schon im Jahr 2014 bei der großen Liniennetz-Neuplanung unterstützt.

Das nächste gemeinsame Projekt wird die Machbarkeitsstudie zu alternativen Antriebsformen im

ÖPNV in Wolfsburg und die damit verbundene Beschaffungsstrategie sein.

Seit Oktober 2020 fährt bereits der erste Elektrobus auf Wolfsburgs Straßen. Der MAN Lion`s City 12E ist

ein Solowagen und hat zu jeder Jahreszeit, egal ob mit Klimaanlage im Sommer oder mit Heizung im

Winter eine Reichweite von ungefähr 200 Kilometern – unter günstigen Umständen sogar bis zu 270

Kilometern. Schon seit Jahren hat die WVG einen geringeren Kraftstoffverbrauch, weniger

Schadstoffausstoß und weniger Geräuschemission durch die 19 dauerhaft eingesetzten Hybridbusse im

Streckennetz in Wolfsburg. Jeder Bremsvorgang ist für den Hybridbus ein Gewinn, denn die anfallende

Energie wird sofort in elektrische Energie umgewandelt, die dann als Antrieb wieder zur Verfügung steht.

Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Georg Bachmann: „Hier hat die WVG in den vergangenen Jahren schon

viel für den modernen, nachhaltigen und umweltfreundlichen ÖPNV in Wolfsburg geleistet und somit auch

einen wichtigen Beitrag zur geringeren Umweltbelastung.

Damit der eingeschlagene Weg weiter befahren werden kann, wird nun eine Machbarkeitsstudie zu

alternativen Antriebsformen im Stadtbusverkehr in Auftrag gegeben. Dabei wird nicht nur auf die Busse

geschaut, nein – das gesamte WVG-Fuhrparkmanagement wird unter die Lupe genommen. Wichtige

Faktoren bei der Betrachtung sind zudem die vorhandenen Rahmenbedingungen, so dass auch bei

Ladeinfrastruktur und Werkstattmanagement genau hingeschaut wird.“

Mit langen Fahrstrecken zu den Ortsteilen in den Randgebieten hat Wolfsburg im Liniennetz eine

besondere Anforderung, die Berücksichtigung im Konzept finden muss. Aber gerade in diesem Bereich

kann der VCDB auf seine Erfahrungen in Wolfsburg aus der Vergangenheit zurückgreifen.

WVG-Geschäftsführer Timo Kaupert: „Unser Ziel ist es, die CO2 Emissionen aus unserer Fahrzeugflotte

zu reduzieren und damit alle Alternativen zum Verbrennungsmotor zu prüfen und umzusetzen. Hier hilft

uns auch die schon seit 2017 bestehende Innovationspartnerschaft mit MAN, wir arbeiten gemeinsam

daran die Emissionen und Lärm in der Innenstadt zu reduzieren. Außerdem hat sich die WVG das

ehrgeizige strategische Ziel gesetzt, die CO2 Bilanz bis zum Jahre 2025 um 25 Prozent zu verbessern.“

Der Aufsichtsrat erwartet bei dieser grundlegenden Betrachtung eine zukunftsweise Empfehlung – mit

welcher Antriebsart die WVG in der Smart City Wolfsburg nachhaltig unterwegs sein wird.

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