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Aktionstag zur Zivilcourage

 

Der Stand in der Fußgängerzone

Wolfsburg. Anlässlich des Tages der Zivilcourage präsentierte sich die Polizei am 15.03.2010 in der Zeit von 11.00 – 14.00 Uhr im Rahmen eines Aktionstages mit einem Stand in der Wolfsburger Fußgängerzone vor dem Eingang zur City-Galerie. Organisiert wurde der Tag durch Thomas Figge, Leiter des Projekts „Zivilcourage“. Als vorbildliche Beispiele für Zivilcourage wurden gleich drei Projekte engagierter Bürger vorgestellt. Die beispielgebenden Aktionen waren die Schulbusbegleiterausbildung der WVG, die Nach­bar­schaft Teichbreite und das Streetlife-Team. Den Rahmen der Aktion bildete ein großer Gelenkbus der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft.

 

 

 

Moderiert durch Marco Meiners standen an den Info-Pavillons Experten der Polizei und der Präventionsarbeit den Bürgern für Fragen zum Thema Zivilcourage zur Verfügung. Den Auftakt gab die Ansprache von Theo Springer, Sprecher der Bürgerschaftsinitiative Nachbarschaft Teichbreite, die vor bereits 15 Jahren anlässlich einer Serie von Pkw-Aufbrüchen in diesem Stadtteil gegründet wurde.

Mehr als 60 Bürger, sog. „Rundengänger“, gehen des nachts ehrenamtlich und organisiert mehrere Stunden Streife. Unter dem Motto „Nachbarn schützen Nachbarn – zusammen mit der Polizei“ versehen die freiwillig agierenden Mitglieder der Initiative regelmäßig und freiwillig ihren Dienst. Der Gedanke dabei sei, wenn Nachbarn sich kennen und mögen, dann passen sie auch gegenseitig aufeinander auf. Dies, so Springer, stärke das Zusammen­gehörigkeitsgefühl der Bürger, das zudem durch private Veranstaltungen zusätzlich gefördert würde. Die Zusammenarbeit mit der Polizei sei sehr gut. Mehrmals jährlich gäbe es diesbzgl. Veranstaltungen zwecks Informationsaustausch. Die engagierten Bürger wollen „KEINE Hilfssheriffs“ sein, jedoch im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Kompetenzen die Polizei unterstützen. Daher sei die erste Nummer in jedem Handy die 110.

 

 

Schulbusbegleiter und Thomas Fistler

Des Weiteren stellte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasiums das Schulbus­begleiter-Konzept vor. Sie engagieren sich freiwillig als Schulbusbegleiterinnen/-begleiter. Bei dieser freiwilligen Tätigkeit gehen die Schüler in Schulbussen bei Auseinandersetzungen immer im Team auf die Unruhestifter zu und sprechen diese laut an, um Öffentlichkeit herzustellen. Zweck sei es, die Täter zu „enttarnen“, damit diese von ihren Opfern ablassen. Ausgebildet wurden die Schülerinnen und Schüler in Rollenspielen und Gesprächen über Gewalt und deren Auswirkungen von Thomas Figge und Peter Kunkel, Polizei Wolfsburg, sowie Thomas Fistler, Wolfsburger Verkehrsgesellschaft. 

 

 

 

Marco Meiners im Interview mit Schulbusbegleiterinnen des THG

 Diese Ausbildung werde bereits seit 3 Jahren am THG durchgeführt. An anderen Schulen gibt es gleichlautende Ausbildungen seit dem Jahre 2002. Die Tätigkeit mache den drei Schülerinnen großen Spaß, da sie damit anderen helfen könnten. Anhand eines Rollenspiels dreier Schülerinnen wurde den am Konzept Interessierten die Tätigkeit der Schulbusbegleiter vorgestellt. Das Engagement der Schüler wurde insbesondere vom Stadtrat, Herrn Borcherding, sowie Herrn Podehl sehr gelobt. Ein tolles Beispiel für Zivilcourage, das Schule machen sollte.    

 

Benaglio und Dzeko vom Deutschen Meister VFL Wolfsburg werben für Zivilcourage

 

„Mach was! – Wolfsburg zeigt Zivilcourage“ heißt die Plakatkampagne mit den VfL-Profis Diego Benaglio und Edin Dzeko, die  in Wolfsburg auf einer Pressekonferenz der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt offiziell vorgestellt wurde. Weitere Infos und Bilder hier



 

 

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